Bezugsquellen:

Gutwinski Hotel und Restaurant Feldkirch

www.gutwinski.cc

 

BUGO Bücherei Cafe Göfis

www.goefis.at

 

Waldrast Göfis

www.waldrast.at

Der Wein

In den folgenden Zeilen erfahren Sie mehr über die von uns angebauten Rebsorten (alle Angaben stammen aus Steurers Weinhandbuch, Wien, 2003)

Blaufränkisch

Es handelt sich beim Blaufränkisch um eine typisch österreichische Sorte (5,4 % der österreichischen Gesamtanbaufläche), die jedoch auch in Italien, Tschechien und Ungarn anzutreffen ist.
Die Rebsorte braucht warme, windgeschützte, bestenfalls südliche Hanglagen. Sie ist gegenüber Pilzkrankheiten nicht besonders anfällig, jedoch gegen Maifröste und Stielfäule empfindlich.
Die Mostgewichte liegen zwischen 70 -90° Oechsle (14 -18° Klosterneuburger Mostwaage). Die Rebe reift relativ spät (Anfang bis Mitte Oktober).
Der Wein ist für einen Rotwein äußerst fruchtig und süffig und besticht durch sein dunkles Rubinrot und seinen feinen Geruchston mit leicht grasigem Primäraroma und einem Sekundäraroma, das an Brombeeren erinnert.

Chardonnay

Diese international bekannte Rebsorte spiegelt insbesondere Klima und Bodenbeschaffenheit jener Umgebung wider, in welcher sie wächst. Sie gehört neben dem Riesling und dem Sauvignon Blanc zu den edelsten Weißweinsorten der Welt.
In Österreich ist der Chardonnay vor allem in der Steiermark unter dem Namen Morillon bekannt.
Er braucht warme und gute Lagen. Weinrandlagen sind auszuscheiden. Aus diesem Grund haben wir bei der Anlage des Weinberges den Chardonnay zwischen die Rotweinflächen gepflanzt.
Das Mostgewicht liegt bei 80-100° Oechsle (16-20° Klosterneuburger Mostwaage). Der Zeitpunkt der Reife ist relativ spät und die Lese erfolgt Anfang bis Mitte Oktober.
Die Farbe schwankt von blassgelb über leicht zitronengelb bis zu intensiv strohgelb. Im Bukett typisch ist die ausgesprochene Fruchtigkeit in Duft und Aroma sowie der Geruch nach nicht ganz reifen Äpfeln. Aufgrund des für einen Weißwein relativhohen Zuckergehaltes sind füllige, vollmundige Weine das Resultat.

Roesler

Die Rebsorte ist eine Neuzüchtung der Höheren Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg aus Zweigelt x (Seyve Villard 18402 x Blaufränkisch) und gilt gegenüber Peronospora und Botrytis als weitgehend resistent.
Das Mostgewicht liegt bei 75-95° Oechsle (15-19° Klosterneuburger Mostwaage). Die Sorte reift mittelfrüh und die Lese erfolgt in der zweiten Septemberhälfte bis Mitte Oktober.
Der Wein ist sehr farbintensiv mit leicht violettem Farbstich, erinnert im Bukett an Waldbeeren und ist sehr vollmundig, gerbstoff- und extraktreich.
Besonders geeignet scheint der Wein für den Barrique-Ausbau zu sein.